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Zwei Einsätze am Heiligen Abend

Einsatzgrund

T03 - Fahrzeugbergung nach VU

Alarmzeit

24.12.2025 - 16:40 Uhr

Alarmierung

Sirene, SMS

Fahrzeuge

RFA, MZF, TLFA

Mannschaft

gesamt 21 KameradInnen

Einsatzleiter

HLM Christian Walter

weitere Einsatzkräfte

Polizei, FF Wohlsdorf

Bericht

LM d.V. Klaus Krainer

Fotos

FF Preding

Die Familienmette in Preding war gerade zu Ende, als am heutigen Heiligen Abend die Sirene heulte: Auf der Stainzer Kreuzung (L617 mit L639) hatte es gekracht, zwei Fahrzeuge waren auf der schneeglatten Fahrbahn kollidiert. 13 Kameradinnen und Kameraden der FF Preding tauschten somit noch kurz vor der Bescherung die rote Zipfelmütze mit dem Einsatzhelm, um die Fahrzeuge zu bergen – verletzt wurde nämlich zum Glück niemand, und das ist vor allem an Weihnachten auch das einzige, was wirklich zählt.

Der Verkehr musste während der Aufräumarbeiten wechselweise angehalten werden, nach rund 45 Minuten war die Aufgabe aber erledigt und die Feuerwehrkamerad:innen freuten sich nun auf ihre Familien. Doch auf der Rückfahrt zum Rüsthaus kam der nächste Funkspruch: „Verkehrsunfall auf der L601 in Leitersdorf – Pkw im Graben!“

Und so musste der festlich gedeckte Tisch bei einigen Predinger Familien noch warten, denn die 13 Kameradinnen und Kameraden fuhren natürlich direkt zum zweiten Einsatz. Dort stellte sich die Lage zudem als etwas schwieriger heraus: Ein Pkw war in den mehrere Meter unterhalb der Fahrbahn liegenden Graben gerutscht, zum Glück aber nicht gegen einen Baum geprallt. Der Lenker konnte ebenfalls unverletzt aussteigen – das hätte auch anders ausgehen können! 

Auch hier sorgten die Feuerwehrleute der FF Preding zunächst für geregelte Verhältnisse auf der Straße: Der Verkehr wurde wiederum wechselweise angehalten, während Einsatzleiter Christian Walter aufgrund der Lage des Fahrzeuges die Kameradinnen und Kameraden der FF Wohlsdorf mit ihrem Kranfahrzeug nachalarmierte. Aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen dauerte es eine Zeit lang, bis weitere acht Florianis mit dem Kran letztlich an der Unfallstelle angekommen waren. Dann ging alles aber ganz schnell – und sogar sehr gut aus: Nach der sicheren Bergung mit dem Kran wurde das Fahrzeug wieder auf die Räder gestellt, die Beschädigungen dürften sich aufs Blech beschränken und so konnte der Unfalllenker sein Fahrzeug direkt wieder in Betrieb nehmen und zur nahegelegenen Tankstelle fahren. Eine technische Überprüfung folgte sogleich.

Nach insgesamt rund zweieinhalb Stunden schafften es dann auch die insgesamt 21 eingesetzten Feuerwehrleute zu ihren Familien. Wir wünschen an dieser Stelle den beteiligten Personen von heute trotz der Umstände ein frohes Fest! Ein herzlicher Dank auch an unsere Kameradinnen und Kameraden aus Wohlsdorf!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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