Einsatzgrund
B15 - Industriebrand
Alarmzeit
28.11.2025 - 01:35 Uhr
Alarmierung
Sirene, SMS
Fahrzeuge
RFA, MZF, MTF
Mannschaft
15 KameradInnen (Preding), insgesamt 59 Feuerwehrleute
Einsatzleiter
HLM Christian WALTER
weitere Einsatzkräfte
FF Wettmannstätten, FF Wohlsdorf, FF Gussendorf, FF Wieselsdorf, FF Wildbach, Polizei, Rettung, ABI Markus Ruhhütl
Bericht
LM d.V. Klaus Krainer
Fotos
FF Preding
Um 1.35 Uhr nachts heulten rund um Preding heute gleich mehrere Sirenen: In einem Industriebetrieb in Preding war es im Bereich einer Säge zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Daraufhin wählten die aufmerksamen Mitarbeiter des Unternehmens den Notruf, woraufhin die Feuerwehren Preding, Wettmannstätten, Wohlsdorf, Wieselsdorf und Gussendorf mit dem Alarmstichwort „B15 – Industriebrand“ alarmiert wurden. Darüber hinaus wurde das Einsatzleiterfahrzeug ELF für den Feuerwehrbereich Deutschlandsberg, das in Wildbach stationiert ist, sowie der Abschnittskommandant ABI Markus Ruhhütl alarmiert.
Binnen rund 10 Minuten waren 11 Einsatzfahrzeuge mit 59 Mann und Frau Besatzung aus der ganzen Region vor Ort. Schon auf der Anfahrt rüsteten sich Atemschutztrupps der Feuerwehren Wohlsdorf, Gussendorf und Wieselsdorf für den Einsatz am Brandort aus. Während der Trupp Wieselsdorf zur Absicherung der anderen Trupps beim Sammelpunkt in Bereitschaft blieb, arbeiteten Trupps der FF Wohlsdorf und FF Gussendorf unter schwerem Atemschutz in der betroffenen Halle.
Es stellte sich heraus, dass offenbar bei einer Säge der Abtransport von Sägemehl und Staub nicht richtig funktioniert hatte, was zu starker Reibungshitze und in der Folge zu einem Glutbrand im Sägestaub führte. Dieses Problem konnte nach einiger Zeit behoben und somit weitere Brandgefahr gebannt werden.
Um 2.45 Uhr hieß es seitens der Einsatzleitung „Brand aus“. Somit konnten die Feuerwehren ihre Ausrüstungen wieder in die Fahrzeuge laden und in ihre Rüsthäuser einrücken. Die FF Preding stellte ihre Einsatzbereitschaft nach der Rückkehr ins Rüsthaus gegen 3.30 Uhr morgens wieder her.
Ebenfalls im Einsatz stand das Rote Kreuz mit drei Notfallsanitätern sowie eine Streife der Polizei mit zwei Mann. Ein herzlicher Dank geht an Rettung, Polizei und alle Feuerwehrkamerad:innen im Abschnitt 6 – Unteres Stainztal, die Zusammenarbeit hat hervorragend funktioniert.