PKW kam von Fahrbahn ab, ladete mit Dach im Bachbett - Weihnachtswunder auf der L303

25.12.2008


Einsatzgrund
(Meldung von Florian DL):
Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf der L601 Richtung Gleinstätten
Alarmzeit:
25.12.2008, 13:10 Uhr
Alarmierung:
Sirene, Rufempfänger, SMS
Fahrzeuge:
KRF-B, TLF-A, MTF
Mannschaft:
13 Mann
Einsatzleiter der FF Preding:
HBM Fritz Sundl
weitere Einsatzkräfte:

FF-Schönberg, FF Wettmannstätten, FF Groß Sankt Florian,
FF Deutschlandsberg, Notarzt, Rotes Kreuz, First Responder
des RK, Polizei Preding, Abschleppfirma

Fotos:
OLM Georg Teppernegg
Bericht:
OLM Georg Teppernegg

Ein Weihnachtswunder ereignete sich am 25.12.2008 auf der Landesstraße in Zehndorf (Gemeinde Wettmannstätten). Ein PKW kam aus ungeklärter Ursache von der schneeglatten Fahrbahn ab, überschlug sich rutschte über eine mehrere Meter hohe Straßenböschung und kam mit dem Dach in einem Bachbett  zu liegen!
Die beiden Insassen, ein älteres Ehepaar, waren Kopfüber in ihrem teils unter Wasser stehenden Fahrzeug gefangen! Wie durch ein Wunder erlitten sie trotz allem nur leichte Verletzungen und konnten sich selbst aus ihrer lebensbedrohlichen Situation befreien. Nachkommende PKW Lenker alarmierten die Einsatzkräfte. Die beiden Insassen des verunfallten Pkws wurden von einem First Responder das Roten Kreuzes erstversorgt.

Die FF Preding wurde um 13:10 Uhr über Florian zum Einsatzort gerufen. Dort angekommen, erkundete Einsatzleiter HBM Fritz Sundl zuerst die Lage.
Aufgrund des Notrufes, welcher in der Florian Station Leibnitz einlangte war bereits die FF Schönberg vor Ort. Die FF Preding errichtete nach dem Eintreffen sofort einen doppelten Brandschutz und sicherte die Unfallstelle ab. Weiters wurden das Rote Kreuz, die Feuerwehr Groß Sankt Florian und die ortszuständige Feuerwehr Wettmannstätten nachalarmiert. Letztere übernahm dann auch die Einsatzleitung. Da diverse Flüssigkeiten aus dem Unfallwrack ausflossen wurden auch mehrere Ölsperren errichtet und die Stützpunktfeuerwehr Deutschlandsberg alarmiert. Nachdem die verletzten Personen vom Notarzt und der Rettung versorgt waren konnte mit der Bergung des Fahrzeuges begonnen werden. Die ausgeflossenen Flüssigkeiten wurden mit Bindemittel gebunden und ordnungsgemäß entsorgt.

Um ca. 15.30 Uhr konnten die Feuerwehrmänner/Frauen wieder in ihre Rüsthäuser einrücken.



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